Aktuelle Ausstellung im Haus der Geschichte in Stuttgart
Die Landtagswahl steht unmittelbar bevor. Daher haben wir Gerlinger Grüne am 08.02.2026 die Ausstellung „WAHLKAMPF radikal!“ im Haus der Geschichte besucht. Durch einen wissenschaftlichen Mitarbeiter wurden wir sehr kompetent durch die Ausstellung geführt.
Teilnehmer und Teilnehmerinnen des AusstellungsbesuchsDie Kampagnen radikaler und/oder extremistischer Parteien bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg zwischen 1950 und 2001 werden kritisch beleuchtet, die Reaktionen der „traditionellen“ Parteien dargestellt und in ihrer Wirksamkeit hinterfragt. Die Zeit nach 2001 hat das HdG bewusst nicht berücksichtigt, um seine Neutralität zu aktuellen Wahlen zu gewährleisten.
1952 wurde die rechtsradikale Sozialistische Reichspartei und 1956 die linksradikale KPD in der Bundesrepublik Deutschland verboten. Dies wird heute kritisch gesehen, da diese Parteien nie eine ernsthafte Bedrohung für die Demokratie dargestellt hatten.
Die Themen der NPD in den 60er Jahren waren das Spiel mit der Angst vor dem Zusammenbruch der Volkswirtschaft, der Überfremdung, der mangelnden Sicherheit. Dieselben Themen fanden sich bei den Republikanern in den 90ern.
Eine Gegenstrategie war der Versuch der Aufklärung der Bürger durch Widerlegung der behaupteten Zahlen. Eine weitere Strategie war die Setzung komplett anderer Themen durch die „traditionellen“ Parteien.
Welche Strategie erfolgreich ist, entscheidet der Bürger am Wahltag.