Wie hier im GAZ berichtet, vernetzen wir uns mit unserem neuen Arbeitskreis stärker mit der lokalen Wirtschaft.
Nach dem Unternehmensgespräch bei Endress+Hauser am 25.2. waren wir am 30.3. bei den Kliniken Schmieder auf der Schillerhöhe zu Besuch.
Der Rundgang und das Gespräch wurden durch die Geschäftsleiterin Miriam Thiel sowie dem ärztlichen Leiter Rudolf van Schayck begleitet. Die Klinik zählt zu den 20% Kliniken mit positivem Geschäftsergebnis. Die Fokussierung liegt auf der Behandlung von Patienten und Patientinnen mit Schlaganfall, Multiple Sklerose und Morbus Parkinson. Die Klinik verfügt über eine Tagesklinik, eine Satellitenstation und ein eigenes Forschungs- wie Fortbildungsinstitut. Sie ist in Gerlingen ein wichtiger großer Arbeitgeber. Für Patient*innen und Angehörige (95 % aus 50 km Umkreis) ist die Versorgung auf der Schillerhöhe eine wohnortnahe Unterstützung.
Die Klinikleitung hat die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung sehr gelobt, was uns freut, denn eine leistungsfähige und wirtschaftsorientierte Verwaltung stärkt den Wirtschaftsstandort. Das wichtige Nachhaltigkeitsmanagement wurde mit einem modernen Abfallkonzept für den speziellen Krankenhausmüll sowie das Bemühen um einen hohen Bio-Anteil in der Verpflegung erläutert. Die Energie wird durch zwei Blockheizkraftwerke selbst hergestellt und die Abwärme ebenfalls genutzt. Hinzu kommen Photovoltaik-Anlagen und Erdwärme, um autark zu sein.
Wir haben nach Wünschen an Verwaltung und Politik gefragt. Besonders dringend ist, dass Deutschland und Gerlingen auch für Nicht-EU-Ausländer attraktiv ist, um genügend qualifiziertes Personal zu haben. Lange behördliche Genehmigungsverfahren sind ein Problem. Wie bei Endress+Hauser wünscht man sich bei den Kliniken Schmieder eine bessere Anbindung an den ÖPNV.
Wir danken für den Besuch und nehmen die Wünsche für unsere politische Arbeit gerne mit.
Monja Sales Prado